- Schutz gegen Mehlkäfer -

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Mit seinen 12 bis 18 mm Länge ist der Mehlkäfer (Tenebrio molitor) kaum zu übersehen, wenn er im schneeweißen Mehl herumkrabbelt. Ein frisch geschlüpfter Käfer ist erst braun, wird dann schwarz und hat helle Punktstreifen auf seinen Flügeldecken. Die Weibchen legen 150 bis 200 klebrige Eier in die Nahrung. Die geschlüpften Larven des Mehlkäfers, die bekannten Mehlwürmer, sind bis zu 28 mm lang. Bis aus den Mehlwürmern Mehlkäfer werden, können eineinhalb Jahre vergehen. Deshalb ist ein Massenbefall glücklicherweise selten. Die erwachsenen Käfer werden 4 - 6 Wochen alt.

Mehlkäfer und Mehlwürmer fressen nicht nur sämtliche Teig- und Backwaren, sie verschmutzen diese Nahrungsmittel auch. Das Mehl wird klumpig und riecht muffig. Mit Vorliebe werden unbeachtete Getreide- und Mehlabfälle befallen. Die Larven des Mehlkäfers können Gänge bzw. Hohlräume in morsches Holz oder Isoliermaterial bohren, mit dem Ziel sich einen geeigneten Platz für die Verpuppung zu suchen. Zusätzlich besteht die Gefahr eines Parasitenbefalls: Mehlkäfer übertragen unter anderem auch parasitäre Würmer. Bei dem Mehlkäfer liegt der Ursprungsort häufig in einem Vogelnest.

Vorbeugende Maßnahmen und Kontrolle
 

  • Lebensmittel kühl und trocken lagern
  • Ursache des Befalls herausfinden, d.h. eventuell - nicht auf den ersten Blick erkennbar - nach versteckt herumliegenden Lebensmitteln suchen (auch Tiernahrung)
  • Befallene Lebensmittel sofort entfernen und vernichten, solche, die scheinbar in Ordnung sind, für drei Tage in die Tiefkühltruhe legen
  • Vorratsschränke mit dem Staubsauger gründlich saugen (besonders Ritzen und Fugen)
  • Neue Vorräte in verschließbaren Gefäßen (Gläser, Dosen) aufbewahren

Grundsätzlich gilt:

  • In Vorratsschränken und in unmittelbarer Nähe von Lebensmitteln sollten keine Insektizide eingesetzt werden
 

 

 

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